
#4
Uwe Stroner
Minimalisten tragen kaum Frisur
In circa 31 satirisch-grotesken Kurzgeschichten, Satiren, Gedichten und dramatischen Szenen kultiviert Uwe Stroner die Wirren des Alltags. Er entlarvt (unter anderem) das leichtfertige Versprechen eines Kupplers, spricht offen von seinem philosophischen Hausmeister und reflektiert über scharf angebratene Mischhackwürfel.
»Abgefahren!«, urteilte die Deutsche Bahn. »Unglaublich!«, meinte die Katholische Kirche. »Unleserlich!«, bekräftigte das Lektorat.
»Alles Quatsch!«, versichert der Autor.
Uwe Stroner, geboren in Eisenhüttenstadt, lebt als Autor, Grafiker, Webdesigner und Musiker in Frankfurt (Oder). Inspiriert durch verschiedene Vorbilder, von Hesse über Kafka bis Hanns Dieter Hüsch, schreibt er seit seiner Jugend eigene Texte. Zur Live-Radio-Sendung „Radio-OS“ trug er mit Essays, Hörspielen und Gedichten bei. 2022 veröffentlichte er mit »Der Wettlauf« sein erstes Buch, eine Geschichte über das Wesen der Zeit für Kinder (mit eigenen Illustrationen). 2023 erschien dann sein erster Erzählband »Minimalisten tragen kaum Frisur«. 2025 erschien schließlich seine erste Novelle »Die beknaufte Tür«.

Der Wein
Aufgrund der schwer einzugrenzenden Vielfalt der im Buch versammelten literarischen Kleinode, haben wir uns bei der Weinauswahl vom Buchtitel inspirieren lassen. „Frisur“ ist hier als Fingerzeig kaum zweckdienlich (außer man entscheidet sich für einen haarsträubend schlechten Wein). Also sind wir auf die Suche nach einem, „Minimalisten“ gegangen… und fündig geworden. Darüber hinaus können wir sowohl bei Buch und Wein Vielschichtigkeit garantieren.
